26.07.2016

Artikel Staplerworld: Kollisionen zwischen FFZ und Mitarbeiter vermeiden Ausgabe 03.2016

Unfallvermeidung - Kollisionsschutz zwischen Flurförderzeug (FFZ) und Mitarbeiter - ein Thema, das die Branche mit mannigfachen Lösungen umtreibt. Stapler und Mitarbeiter müssen dabei miteinander kommunizieren.

ELOKON hat mit ELOshield ein Sicherheitssystem entwickelt, mit dem sich Unfälle zwischen Mitarbeitern und frei fahrbaren Gabelstaplern vermeiden lassen. Insbesondere für die Unfallvermeidung zwischen Personen und Gabelstaplern ist das System konzipiert, denn es sorgt für eine rechtzeitige und weiträumige (bis zu 15 m) Gefahrenerkennung und trägt somit aktiv zur Unfallvermeidung bei.

ELOshield - das RFID Personen-Warnsystem

ELOshield - Unfallvermeidung - Kollisionsschutz zwischen FFZ und Mitarbeiter
Warnmodul am Stapler, es meldet sich per LED und Warnsignal - die Warnweste des Mitarbeiters ist mit einem vibrierenden Transponder bestückt.

Gleichermaßen ist der Einsatz auch bei größeren Fahrgeschwindigkeiten als bisher sinnvoll, denn es ermöglicht den Beteiligten die Gefahr rechtzeitig zu erkennen und abzuwenden. Mit vier Ausgängen bestückt, kann es beispielsweise die Fahrgeschwindigkeit reduzieren oder zusätzliche, externe Warneinrichtungen schalten. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Überwachung von Gefahrenbereichen wie z.B. Übergänge, Tordurchfahrten und Kreuzungen.

Dabei wird ein stationärer Transponder in diesem Bereich fest installiert und markiert somit die Gefahrenzone. Wenn sich ein Gabelstapler diesem Gefahrenbereich nähert, kann ein Warnsignal ausgelöst oder auch die Fahrgeschwindigkeit automatisch gedrosselt werden. Das Funktionsprinzip beruht auf Hochfrequenztechnologie.

Dafür werden auf den Fahrzeugen eine Steuereinheit und zwei Antennen installiert - damit wird ein nahezu kreisförmiges Detektionsfeld um das Fahrzeug mit einem Durchmesser von bis zu 25 m aufgebaut.

Die ELOshield Komponenten

Abbildung rechts: das Personenmodul am Mann von ELOshield2. Es kann auch in eine Warnweste integriert werden.

Zur Personenerkennung muss diese ein Personenmodul tragen. Dieses programmierbare Modul wird auf Reichweite und Signalmodus parametriert und sorgt auf diese Weise dafür, dass eine eindeutige Alarmerkennung, sowohl auf dem Stapler, wie auch für die Person wirksam wird.

Gleichermaßen wirkt das System in Verbindung mit dem Stationärmodul, wenn es zur Absicherung von Gefahrenzonen eingesetzt wird. Die Parameter des ELOshield2 werden mit einer windowsbasierten Software nach den Einsatzbedingungen programmiert.

Dabei unterscheidet das System zwei Erfassungsbereiche: Warnfeld aktiviert den äußeren Kreis mit gelben LED und Schutzfeld aktiviert den inneren Kreis mit roten LED. ELOshield2 löst bei Erkennung einer Gefahrensituation ein Warnsignal auf dem Stapler, an der Person oder in der Gefahrenzone aus, je nachdem, welche Funktionalität gewählt ist.


Artikel zum Download

Hier gibt es den ELOKON Artikel "Kollisionen zwischen Stapler und Mitarbeiter vermeiden" aus der Staplerworld (STW) Ausgabe 3.2016 als PDF zum Download.


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Christine Heydorn, Marketing
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